Wanderwochenende auf dem Kellerwaldsteig
Unter der Führung von Wanderführer Helmut
Geldbach, starteten am 19. Mai 2007 siebzehn Mitglieder der SGV-Abteilung
Medebach
zu einem Wanderwochenende auf dem Kellerwaldsteig. Vom
Standortquartier, dem Hotel Hardtmühle
im Schneewittchendorf Bergfreiheit,
ging es am ersten Tag hinauf zum Lennkopf und von dort weiter zur
Schnitzereiche, benannt nach Jakob Schnitzer, der vor 150 Jahren als
Forstläufer im Bereich von Braunau tätig war, und am 25. Juli 1835 in eine
Falle gelockt und von Wilddieben umgebracht wurde. Weiter
führte der Weg zum
Sorgenstuhl der nicht weit von den Bad
Zwestener Kliniken direkt an der Kreisgrenze steht. Für die Patienten ein
beliebter Anlaufpunkt, um auf dem riesigen Stuhl aus Stein einmal Platz zu
nehmen und alle Probleme zu vergessen.
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| Am "Hermann's Eck" stellte sich die Wandergruppe dem Fotografen | Die erste Rast |
Vorbei an der Ruine Löwenstein ging es von
Schiffelborn hinunter zur Freizeitanlage Oberurff und von dort weiter zum
"Kellerwaldweg", der mit
einem weißen K gekennzeichnet ist. Der
Kellerwaldweg führt durch herrliche und ausgedehnte Buchenwälder ständig bergauf zum
Wüstegarten,
der nicht ganz erreichten wurde, weil über den "Lulluspfad"
X16 hinab zum Quartier in Bergfreiheit gewandert wurde.
Gesamtlänge dieser ersten Etappe: 22 Km
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Am zweiten Tag
wurde nach einem reichhaltigen Frühstück Hier, an der
Kreisgrenze von Schwalm-Eder und Waldeck-Frankenberg, Der Turm am
Wüstegarten ist ein besonderes touristisches Highlight. |
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| Blick vom Kellerwaldturm | Blick vom Kellerwaldturm (im Hintergrund
der Fernsehturm Hohes Lohr) |
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Über den X13, ging es dann zur "Mausefalle". Auf dem Kamm des "Kellers", wie der Wüstegarten im Volksmund genannt wird, befinden sich noch mehrere kleine Felsformationen aus Kellerwaldquarzit. Der Wichtigste unter diesen Felsen ist die Mausefalle, die ihren Namen von der Form des Felsens erhalten hat. Er besteht aus einer Grundplatte, auf welcher sich ähnlich einer alten Mausefalle ein weiterer Stein mit einer Neigung von etwa 45 Grad aufbaut.
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Etwa 200 Meter weiter steht der "Exhelmerstein". Der sichtbare
Teil dieses riesigen Felsbrocken hat |
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| Nach dem Aufstieg zum Wüstegarten hatten wir uns eine Pause redlich verdient. |
Was hat der Willi denn? Einen auf die Nase gekriegt? |
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| Butterbrot und Kaffee schmecken in würziger Waldluft besonders gut. | Hier könnte man meinen, der Weg sei
verloren gegangen. Aber dem war nicht so; Wanderführer Helmut Geldbach hatte immer alles im Griff. |
Vom "Exhelmerstein" führt ein Rückeweg genau auf der Kreisgrenze hinunter nach Schönstein. Dieser Rückeweg
kommt nach etwa
200 Meter wieder auf einen festen Forstweg, der aus dem Wald
herausführt und dem Wanderer einen herrlichen Blick auf den "Jeust",
Schönstein und das Gilserberger Hochland freigibt. Auf diesem Weg, der am
Waldrand oberhalb des Ortes entlang führte, wurde das
Etappenziel Densberg
erreicht. Von dort ging es dann, vollgepackt mit wunderschönen Eindrücken
dieser herrlichen Landschaft, mit
dem Pkw zurück nach Medebach.
Gesamtlänge dieser zweiten Etappe: 18 Km